Instrument und Orchester: Der Seins-Welt Raum geben 

Wir Menschen haben ein wunderbares Instrument: unseren Verstand. Nur haben wir manchmal vergessen, dass der Verstand eben ein Instrument ist -ein wertvolles- aber nicht das gesamte Orchester.

Unser Tag und unsere Gesellschaft ist oft ausgefüllt von Gedanken, von Tun, Effizienz. So laut hören wir unser Verstandes Instrument.

Was, wenn es aber noch andere Instrumente gibt? Instrumente, deren Klang wir fast gar nicht mehr wahrnehmen können. Instrumente, die wir gar nicht benennen können, weil unser Fokus in unserem Leben so stark auf dem Verstand liegt? Instrumente, deren Klang genauso unseren Raum, unsere Welt durchwebt?

Musik, Kunst kann diesen Klang transportieren. Ich gehe gern in die Natur und werde still. Gebe dem Raum, was da um mich ist: dem Wind, den kleinen Singvögeln, dem Boden, dem Wasser…. Und dem, was da noch Feineres die Welt durchwebt. Ich spitze meine Ohren, mache mich weit und verbinde mich mit dem was da ist. Auch wenn ich immer noch nicht alle Instrumente hören kann, so verfeinere ich doch meine Sinne und geniesse das Zusammenspiel, das ich bereits hören kann. Ich fühle mich verbunden, warm, satt, klar.

Wieviel mehr ist die Welt als der Verstand?

Wenn wir diese bunten Facetten immer besser wahrnehmen und vernetzen können, wieviel genährter könnten wir, unsere Welt, unser Planet sein? Wieviel mehr könnte uns unser Verstand dann nutzen für eine nachhaltigere Ökonomie, Ökologie und Miteinander? Wieviel mehr Frieden, Fülle und Freude könnten wir in uns und nach Außen tragen?

Lass es nicht beim „könnte“ bleiben – gib dem Sein immer wieder Raum, geniesse und lass es in dein Denken und Tun hinein wirken.

 

Alles Liebe,
Roswitha

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