Hast du Menschen, die dich durchs Leben begleiten? Hast du auch Orte, die dich eine Weile oder gar länger begleiten?

Mich begleitete ein Weiher intensiv während der letzten zwei Jahre. Zu allen Jahreszeiten war ich dort. Habe gesehen, wie frisches Leben kommt, erblüht, schnattert. Habe die Wärme und das Zirpen im Sommer genossen. Habe den Herbst und das Welken gesehen und die Stille und Klarheit im Winter auf mich wirken lassen.

Ich war an und mit diesem Ort wenn es mir gut ging. Und er war ein Ort des Rückzugs, des Kraft-Findens, Zur Ruhe Kommens, des Finden von neuen Impulsen für mich. Er war ein Platz, wo ich immer sein konnte.

Gestern nahm ich Abschied von diesem Platz, ging hier hin, verweilte dort etwas. Etwas ging zu Ende. Ich teilte mit ihm meine Dankbarkeit und Freude über diese Zeit. Genau so, wie ich auch einem guten Freund gegenüber Dankbarkeit für sein Da Sein ausdrücken kann. Etwas später, als ich einen tiefen Frieden in mir spürte, verliess ich den Platz.

Abschiede und Loslassen – etwas Herbstliches. Und in der gleichen Szenerie Frühling in Form kleiner Entenjungen, die umsorgt wurden von ihren Eltern. Und ebenfalls zugleich spürbar der Sommer mit den ersten wirklich warmen Strahlen seit Längerem.

Und so wie sich alle Jahreszeiten im Kleinen während des Jahres im Innen und Aussen ereignen, dürfen wir dem allen Raum geben. Dürfen uns sicher sein und uns freuen auf das Neue, was kommen mag.

Was sagt dir die Natur, die dich umgibt? Bist du im Kontakt mit ihr, bist du in Kontakt mit dir?

Über die Natur kannst du wieder in eine Rückverbindung mit dir kommen, kannst dich eingebettet als Teil des Grossen-Ganzen fühlen. Die Natur kann dir Spiegel sein in persönlichen Anliegen.

Wenn du dir hierbei Begleitung wünschst, lies weiter bei Natur-Rituale.

Vertraue dich der Natur an. Sie ist dein Ursprung, du bist Natur.

Alles Liebe!

Steckst du gerade in einer persönlichen Krise mit einem Mix an Themen? Fühlt es sich an wie ein verknäulter Faden mit diversen Knoten? Wie bekommst du den Faden wieder frei? An welchem der Knoten fängst du an zu lösen?

Vielleicht gibt es Themenbereiche, wo alles sonnenklar ist und es nur eine kleine Korrektur braucht – diese Knoten gehen leicht auf.

Dann gibt es Themen, wo der Knoten noch sehr versteckt ist. Man weiss, er ist da, aber man kommt noch nicht wirklich ran – vielleicht kann sich die Lösung eines solchen Knotens überhaupt erst oder mit mehr Leichtigkeit ergeben, wenn ein anderer gelöst ist.

Und es gibt Themen, wo wir bereits WISSEN, was uns fehlt und was unsere heutige Wahrheit ist. Wir können diesen Knoten lösen, tun es aber (noch) nicht. Wir wissen in uns, was wir aus uns heraus wirklich wollen – wenn wir ganz ehrlich zu uns sind. Jedoch ist dieses Wissen scheinbar überlagert und verwoben mit Ängsten, Gewohnheiten und einem Teil, der auf einer bestimmten Ebene immer noch Liebe & Freude zum Bisherigen verspürt. Was also tun?


Frage dich, was dir fehlt. Welches Lebensgefühl vermisst du? Wo möchtest du wieder mehr Lebendigkeit in dir spüren, mehr du sein?
Spüre ehrlich in dich hinein, ob du dieses Gefühl mit der aktuellen Konstellation neu füllen kannst oder ob es Zeit ist, loszulassen und dich für neue Wege zu öffnen. Sei sanft und achtsam dir gegenüber in dieser Ehrlichkeit. Sanft und achtsam, weil es durchaus schmerzhaft sein kann, sich seine eigentlichen Wünsche einzugestehen. Und gleichzeitig ist es ein so grosser Akt der Liebe dir selbst gegenüber.

Wenn du in einer Verwirrung hängst, was „richtig oder falsch“ ist: Beobachte rückwirkend deine Empfindungen der letzten Zeit zu diesem Thema.

Welche Gefühle waren da, welche Bilder sind in dir aufgetaucht? Macht es sich eng in dir oder weit bei den Möglichkeiten, die sich dir bieten?
Lasse dir deine Situation von wertschätzenden und ehrlichen Freunden spiegeln und gleiche sie mit dir ab.

Räume dem Teil, der noch Gefallen und Liebe an der alten Situation findet, seinen Platz ein.
Auch dieser Teil darf da sein, selbst wenn du spürst, dass du loslassen musst. Diesem Teil gebührt ein Platz in deinem Herzen.

Finde heraus, welches deine Ängste und Einwände sind und welches dein Kernanliegen, dein Wunsch ist.
Die Ängste und Einwände überlagern oft die Möglichkeit, wirklich für uns zu selbst zu gehen. Dies, weil sie zum Teil so stark und existentiell erscheinen. Darum finde immer wieder zu deinem Wunsch zurück: Wo möchtest du mehr Lebendigkeit, etc. haben?

Mit der Konzentration auf deinen Wunsch ermöglichen sich dir Weite, eine Wahlmöglichkeit, Entscheidungen und neue Wege. Selbst wenn du einige Anläufe brauchst, bis du die Ängste überwindest, allen Mut zusammen nimmst und springst: Du bist auf dem Weg! Und in diesem Prozess darf alles da sein!


Ich wünsche dir ein gutes Durchspüren, Durchleben und für dich gehen! Wenn du dich unterstützen lassen möchtest und deinem Prozess z.B. mit persönlichen Ritualen für Loslassen, Feiern, Dank kräftigen möchtest, kontaktiere mich.

Alles Liebe für dich & dein Strahlen!

Roswitha

Vielleicht geht es dir wie vielen anderen im Moment. Es scheint eine besondere Qualität in dieser Zeit zu liegen: Das Leben zaubert eine Menge Themen auf die Bühne. Sagen wir, es sei eine Festival-Bühne. Eigentlich magst du sogar Konzerte. Aber dieses Festival ist anders. Du stehst in Mitte von Bühnen. Nur dass es nicht eine Haupt- und mehrere Nebenbühnen zu besuchen gibt. Nein, es scheint nur Hauptbühnen genau um dich herum zu geben und auf allen wird gleichzeitig gespielt inclusive bombastischer Effekte.

Nun gut, wir wollten oder konnten die Themen vielleicht nicht anschauen, als sie noch im „kleinen Saal“ mit weniger Spezialeffekten und Dramatik gespielt wurden.

Nun stehst du da auf dem Hauptbühnen-Festival – Mittendrin. Was tust du?

Du kannst das Festival verlassen, dir deine Themen weiter nicht anschauen. Du kannst über die schlechte Organisation und das Chaos schimpfen. Du kannst dir Ohrstöpsel plus eine Micky Maus aufsetzen, damit du weniger hörst.

Oder du bleibst, lässt die Bands spielen und bist da. Du kannst ganz einfach anerkennen, dass JEZT der Zeitpunkt da ist, die Sachen anzuschauen und ihnen Raum & Zeit zu geben. Du kannst dich in den jeweiligen Backstage-Bereich zurückziehen und dort eine Sache genauer anschauen. Du kannst auf die Bühne gehen und eine klare Ansage machen. Und du kannst in der lauten Mitte stehen. Du kannst das Chaos, was sich gerade dein Leben nennt, aushalten. Und wenn du so mitten drin stehst, spüre die Lebendigkeit, die im Chaos steckt.

Spüre die Lebendigkeit und auch das Geschenk darin! Du hast JETZT die Möglichkeit, die Dinge zu reflektieren, zu spüren und ihnen eine neue Richtung zu geben. Du hast Jetzt die Möglichkeit, dich auch über die Situation zu freuen, sie skurril zu finden – auch wenn sie dich gerade viel Energie kostet.

Und wenn die ganzen Konzerte vorüber, die Bühnen abgebaut sind, bist du immer noch in der Mitte. Du hast hinter dir gelassen, was nicht mehr zu dir passt. Du hast dich Ideen geöffnet, die schon lange immer wieder bei dir anklopfen. Du hast klare Ansagen gemacht. Du wurdest wieder ein Stück mehr du.

Nun, wohin wirst du dich ausrichten? Es stehen dir alle Seiten des Festival-Geländes zur Verfügung.

Wenn du das Gefühl hast, durch diese Zeit leichter und klarer mit Hilfe von Aussen zu kommen, findest du diese bei mir in einem Impulsgespräch, Klarheit & Weg als Prozessbegleitung oder Kraft & Wandlung als Intensivtag. Mehr hierzu.

Oder du kommst zu meinem Impulsabend am 16.06.16 „Umbruchphasen im Kreis des Lebens betrachten & dich kraftvoll neu ausrichten“.

 

Alles Liebe & sei immer mehr du!

Stell dir vor du hast einen alten Schmerz, z.B. nicht gut genug zu sein. Immer wieder hast du dieses Schmerz gespürt und spürst ihn noch. Jedes mal, wenn du ihn gespürt hast, an ihn geglaubt hast und nicht lösen konntest, hat sich – bildlich gesprochen- ein neues Nebelbänkchen gebildet. Jetzt ist es morgens und du siehst eine Menge dieser Nebelbänke- du siehst den Schmerz. Du kannst jetzt weiter daran glauben und eine neue Nebelbank produzieren oder beginnen, den Nebel anzuschauen und aufzulösen.

So wie die Sonne: sie strahlt und nach und nach löst sich jede dieser Nebelbänke auf. Sie lösen sich auf, weil sie alle die gleiche Energie in Form von Wasser in sich tragen.

Schau´ dir bewusst deinen Schmerz an
* punktuell und
* zugleich mit dem Bewusstsein und der Absicht, das ursprüngliche darunter Liegende zu lösen.

Dann löst sich die Energie des alten Schmerzes. Denn in allen Schmerzpunkten dieses Urpsprungsschmerzes liegt die gleiche Energie.

Wenn dir diese Art des Lösens alleine noch schwerfällt oder du Angst hast, die Gefühle nicht halten zu können, begleite ich dich durch diese Prozesse in deinem Coaching. Wenn es sich stimmig für dich anfühlt und du bereit bist, nimm Kontakt mit mir auf.

 

Rise your sun!

 

Gluckernde Freude & gute Laune – Räume räuchern & frischen Raum geben

Wie bist du heute aufgewacht? Wie hast du dich gefühlt?

In mir schwingt heute eine Menge gute Laune – einfach aus mir heraus, sie ist ein Teil meines Naturells.

Wenn ich nicht so gut an diese Energie der guten Laune andocken kann, hilft mir z.B. eine Pflanze: der Meisterwurz, den ich am Brunnen eingesetzt habe. Er wächst gerne im alpinen Gelände entlang von gluckernden Bächen. Er vermittelt mir eine starke grüne Vitalität, natürliche Neugier & Pioniergeist und gleichzeitig Leichtigkeit und Freude. Wenn ich die Pflanze sehe, bekomme ich automatisch gute Laune.

Wenn heute nicht „dein Tag“ ist: Woran kannst DU anknüpfen, um in Leichtigkeit und Freude zu kommen?

Wenn es so gar nicht funktionieren mag, spüre mal in dich, deinen inneren Raum und deinen äusseren Raum (z.B. deinen Wohnraum rein). Ist da dicke Luft? Braucht es erst mal frische Luft, neuen Raum, wo sich die gute Laune hinein entfalten kann?
Dann lade ich dich ein, einmal durchzuräuchern. Du räucherst dabei den Raum und gleichzeitig dein eigenes System, dein Energiefeld. Ganz einfach kannst du starten mit getrocknetem Küchensalbei. Er wirkt klärend und reinigend, du wirst das gleich wahrnehmen. Wenn es irgendwo ganz zu stocken scheint, lege etwas Salz auf. Nach dieser ersten Reinigungsrunde kannst du eine zweite Runde starten. Wonach ist dir und was hast du zur Hand? Vielleicht hast du getrockneten Zitronen-Thymian für einen guten Duft und neue Kraft? Oder du möchtest Harmonie? Dann greife zu Lavendel. Das sind ganz einfache Möglichkeiten, wenn du nicht über ein Sortiment an Räucherkräutern verfügst. Schau, was dich persönlich anzieht, das ist das „Richtige“ für den Moment.

Lüfte gut und spüre, wie sich der Raum geklärt hat und wie es dir jetzt geht.

Magst du das Experiment einmal wagen? Also: Wie bist du heute aufgewacht, wie hast du dich gefühlt? Oder wenn du den Beitrag später am Tag liest, wie fühlst du dich jetzt? Stell dir diese Frage, spür hinein, räuchere, spüre nochmal hinein und geniesse den neuen Raum, der dir nun zur Verfügung steht.

Ich freue mich, von deinen Erfahrungen zu lesen. Unten kannst du einen Kommentar schreiben.

Die wunderbare Kraft, die Räucherpflanzen und die Natur haben, lasse ich gerne in meinen Coachings wirken. Sie sprechen einen uralten Teil in uns an und helfen uns auf Gefühls- und Seelenebene.

Gehörst du zu den Menschen, denen es leicht fällt, im Vertrauen zu bleiben? Oder schiebt sich bei dir gerne eine Wolke aus Angst oder Zweifeln vor das Vertrauen?

Ich gehörte eher zur zweiten Gruppe von Menschen. Aus einem Bestreben nach Sicherheit und Kontrolle über eine Situation meldeten sich im „Problemfall“ allerlei Alarmglocken. Vor allem in neuen Situationen im Leben. Diese Eigenschaft bescherte mir neben einem sehr guten Radar im Scannen von Risiken zwar auch ein sehr gutes Potential, vielerlei Lösungsansätze im Voraus durchzuspielen. Jedoch war dies häufig mit einer deutlichen Anspannung, also Stress verbunden.

Nun rate, was passiert, wenn mehrere herausfordernde Situationen aufeinandertreffen oder in enger zeitlicher Abfolge geschehen. Ja, genau. Hoher Stress für Körper und Seele, eine Menge Energie geht verloren.

Was war passiert?

Ich hatte mich auf meinen Verstand beschränkt und meiner Angst geglaubt. Ich hatte das Vertrauen vergessen.

Und dabei sind Vertrauen und Angst wie zwei Pole einer Energie. Die eine Seite warnt und blockiert, die andere lässt uns sanft und offen im Fluss des Lebens und in unserer Energie bleiben.

Heute schaue ich mir die Angst bewusst an und höre, was sie mir sagen will. Daraus kann ich Fragen ableiten, die mir für eine Lösung helfen. Ich tue also, was ich kann und was mir im Moment als nötig erscheint. Wobei die Energie der Angst dann durchaus immer noch da sein kann. Und an dieser Stelle mache ich folgendes:

Ich fühle die Angst, die Energie der Angst. Ich fühle sie, wie eine Welle, die meine Füsse umspült. Und wie bei einer Welle kann die Energie der Angst-Welle dadurch auslaufen. Sie erstarrt nicht, blockiert mich nicht. Und dann steige ich aus dem Meer heraus. Genau in dem Moment, wo die Angst gefühlt ist, entscheide ich mich bewusst für Vertrauen. Das Meer der Angst ist möglicherweise immer noch hinter mir. Aber ich bleibe bei meiner Entscheidung für Vertrauen. Ich lasse mich nicht hinausspülen ins Meer der Angst. Es mag sein, dass mich noch ein paar Wellen erreichen. Aber ich habe das Element gewechselt und stehe im Vertrauen.

Dieses Gefühl des Vertrauens kommt ganz tief aus mir selbst. Es ist da. Es fühlt sich friedlich, geborgen, zuversichtlich und sicher an. Es öffnet statt zu schliessen. Oft habe ich schon erlebt, wie plötzlich im Aussen Hilfe kommt, sich Dinge wandeln oder ich in einem Annehmen bleiben kann, dass alles gut ist, wie es eben gerade passiert. Ich habe ja getan, was ich tun konnte. Für den Rest kann ich vertrauen.

Entscheide dich also bewusst für Vertrauen. So lange, bis du dem Vertrauen vertraust. Es lohnt sich.

Hast du auch bereits die Erfahrung gemacht, wie es sich anfühlt zu vertrauen, statt in Angst zu bleiben? Was hat sich dadurch verändert für dich? Oder fällt es dir schwer, ins Vertrauen zu kommen? Wenn du möchtest, lass´uns teilhaben an deiner Erfahrung.

Alles Liebe & Vertrauen!

Fast dachten wir, er wäre schon da – der Frühling. Nun scheint es einen Rückschlag zu geben, es schneit bei uns im Süden. Normal für diese frühe Zeit im Jahr.

Wie steht es mit deinem inneren Frühling – in deinem Leben, einem Lebensbereich? Schlägt es auch hier gerade Kapriolen?

Spüre deine Kraft in dir. Bleibe in dir und bleibe ausgerichtet auf dich und deine Ziele. Die Zeit, in der sich alles kraftvoll und frei in den äusseren Raum hinein entfaltet, kommt – Dein Frühling kommt.

Stell dir vor: Du bist Kind. Etwas geschieht, was dich verletzt. Du kannst es in deinem Umfeld nicht kommunizieren, nicht klären, nicht verarbeiten. Und du musst weiterleben. Was tust du also? Du frierst diesen verletzten Teil ein oder kapselst ihn in dir ab oder weist ihn von dir ab. Doch all dies macht diesen Teil nicht weniger existent.

Mit manchem, was du in dir abkapselst, lebst du dein Leben lang friedlich. Manches jedoch meldet sich konstant immer wieder in deinem Leben. Es schmerzt dich. Vielleicht ein Gefühl von „Nicht Dazugehören“, „Nicht so gut wie die anderen sein“. Was kennst du von dir?

So sehr du dich bemühst und anstrengst: du kannst diesen Schmerz nicht einfach los-werden. Es ist wie etwas das heimkehren will. Etwas was Lösung will.

Mit Lösen meine ich bildlich, das Gefrorene wieder ins Fliessen zu bringen. Etwas Eingekapseltes zu befreien und etwas Abgespaltenes wieder an seinen Ursprung – an dich anzuschliessen. Es wieder zu durchbluten, mit Leben zu füllen.

Ausschliesslich aus deinem Verstand heraus kannst du diesen Schmerz nicht lösen. Er traf dich an einer anderen Stelle. Dein Verstand formulierte eine Schlussfolgerung: „Wenn mir das passiert, muss ich wohl xy sein..“ Dahinter und darin steckt dein Schmerz.

Die gute Nachricht: Du BIST nicht dein Schmerz. Du kannst ihm erlauben, heim zu kommen. Kannst ihn einfach ansehen. Er möchte gesehen werden, da sein dürfen. Nimm dir Zeit dafür und verbinde dich mit deinem schmerzhaften Gefühl ohne hineinzufallen. So wie eine Mutter (du) ihr Kind (der Schmerz) in den Arm nimmt und sagt:

„Ja, so ist es. Genau so.“

Nicht weniger schlimm und nicht mehr. Eben genau so.
Schaffe dir einen Raum, der dir gut tut: Nimm dir eine Decke und Hülle dich ein. Zünde dir eine Kerze an. Höre schöne Musik. Gehe in die Natur und lehne dich an einen Baum, lege dich in den Schoss der Erde.

Mehr braucht es in diesem Moment nicht. Du musst die Ursache nicht identifizieren. Erlaube einfach dem Gefühl, da zu sein. Spürst du wie die eingefrorene Energie frei werden kann? Wie etwas vielleicht nach Tränen und Wut Frieden findet? Ein Teil von dir wieder Kraft bekommt?

Vielleicht kommt zu einer anderen Zeit eine erneute Welle. Gib ihr einfach wieder Raum. Ja, es kann sich schmerzhaft anfühlen. Es kann sich aber auch einfach friedlich anfühlen oder voller Liebe.

Vielleicht bleibt auch eine Narbe, die dich manchmal juckt. Eine Narbe, die zu dir und deiner Geschichte gehört, mit der du in Frieden bist. Die dich stark gemacht hat. Mit der du lachen kannst.

 

Wenn du das Gefühl hast, in einem aktuellen Thema den Raum für dich erst einmal nicht halten zu können, führe ich dich mit Herz und Stärke gerne auch auf dieser Ebene durch deinen Prozess. Kontaktiere mich hierfür.

Mittagspause auf dem Berg heute. Bierbänke, einige Leute, es ist nicht zu laut. Perfekte Sicht, traumhafte Berge:

Ich sitze auf einer der Bänke, unterhalte mich. Immer wieder geht mein Blick in die Berge dieser für mich besonderen Region.

Ich merke, wie ich innerlich ruhig und entspannt werde. Unbewusst bin ich schon in Kontakt mit der Natur. Dann wende ich mich auch bewusst den Bergen zu. Nicht mit dem Verstand sondern mit meinem Wesen, meiner Seele, meinem Sein. Ich kann mit den Bergen atmen, Energie von dort in mich aufnehmen, Energie zurückfliessen lassen. Wie eine Welle auf dem Meer. Es ist wie ein Pulsieren in dieser Verbindung. Meine innere Ruhe wächst zu einem tiefen Frieden heran.

Später sitzen wir in der Gondel. Mir ist, wie wenn ein frohes Lachen in der Luft liegt. Ein Lachen der Erde. Wir dürfen auf ihr spielen – im Naturschnee.

An solchen Tagen atmet meine Seele tief auf: Welch einen Unterschied macht es, verbunden mit der  Natur in der Natur zu sein! Ich bin mir sicher: auch die Seele der Erde, der Natur tankt auf, wenn wir in Kontakt mit ihr sind.

Kennst du auch Orte, die dir besonders gut tun? Vielleicht sogar unterschiedliche Orte für unterschiedliche Stimmungen und Bedürfnisse.

Wie wäre es, dich das nächste Mal bewusst diesem Ort zu öffnen? Soweit und so lange, wie es dir gut tut, bis du richtig satt bist? Probiere es aus. Du brauchst nur diesen Impuls zu setzen. Dann kannst du einfach beobachten und sein.

Mach auf dein Herz, mach dich frei.
Sei.
Atme.
Werde weit.
Pulsiere mit der Energie der Natur.

Spürst du den Frieden in dir?
Spürst du den Frieden der Natur?

Spürst du die Kraft um dich und in dir?

Ein ständiger Austausch.

Lass die Kraft wachsen in dir.

Spürst du auch das Lachen in dir?
Das Lachen der Erde, der Natur?

Wie eine Bärenmutter ist sie.
Auf ihr spielen ihre Kinder.
Sie lässt geschehen, stellt ihren Rücken zur Verfügung.
Eine Ermahnung hier und dort.
Grossmut, Geduld und Liebe.
Lachen – Kannst du es hören?

Mach auf dein Herz, mach dich frei.
Atme mit deinem Körper.
Atme mit deiner Seele.

Lass deine Seele atmen.
Setze nur den Impuls und lasse geschehen.
Deine Seele weiss wie.

Möchtest du dich bei einem inneren Thema im Rahmen eines Natur-Coachings unterstützen lassen und mehr hierzu erfahren? Dann lies unter Natur-Coaching weiter. Hast du konkrete Fragen? Dann kontaktiere mich. Ich freue mich, deine Fragen zu klären.

Und, tust du es? Hältst du einen Schatz verborgen? Oder was könnte dieser ominöse Schatz hinter deinen Stärken und Schwächen sein?

Wenn ich mit meinen Kunden arbeite, mich mit Freunden unterhalte oder bei mir selbst schaue, stelle ich immer wieder fest:

Wir stecken -jede Person für sich- in ihrer ganz eigenen Wirklichkeit. Diese ist geprägt durch alte Erfahrungen, Erwartungen verschiedener Systeme (Arbeitgeber, Familie, Gesellschaft,..) und daraus abgeleiteten Gefühls-, Gedanken- und Verhaltensmustern. In diesen Welten halten wir uns auf und schlagen uns mit dem ein oder anderen Thema herum.

Einer der Punkte, die uns in unseren Begrenzungen halten ist: wir erkennen nicht, was das Besondere an uns ist. Wir erkennen den Wert unserer Stärken und Schwächen nicht.

Wir halten unser eigenen Stärken wie gut Zuhören können, Organisationsgeschick, Kreativ Sein, Gelerntes leicht umsetzen können für selbstverständlich. Weil wir es ja schon immer so kennen und uns diese Dinge so leicht fallen. Oder wir erkennen diese Eigenschaften bei anderen aber nicht bei uns selbst. Wir bewerten uns selbst niedriger als wir andere für genau die gleiche Ausprägung an Eigenschaften bewerten würden. Wir werten uns ab, eher als wir unsere Eigenschaften überbewerten.

Wir halten Schwächen für Schwächen. Wir halten uns für schwächer, inkompetenter, wenn wir uns Dinge nicht beim ersten mal merken können, in einer Gruppe mit ausschliesslich „ranghöheren“ Kollegen diskutieren, uns etwas nicht so schnell oder gut gelingt wie anderen. Wir werten uns ab.

Abwertung für Schwächen und Stärken? Kann das wirklich sein oder gibt es auf beiden Seiten einen Schatz zu heben? 

Hebe deinen Schatz auf beiden Seiten, den Stärken und den Schwächen!

Stärken
Erkenne deine Stärken wirklich an. Sie dienen dir und der Welt. Und keine Sorge: wenn du bisher eher in einer Abwertung dir gegenüber warst, wirst du nicht gleich in eine Überheblichkeit fallen;). Du hast vermutlich noch ein gutes Stück Luft nach oben.
Deine Stärken dienen dir und deinen Mitmenschen. Zu schade zum unter den Tisch kehren!

Manchmal erkennen wir unsere Stärken schlicht nicht, weil sie ausserhalb unseres Rasters und im Bereich von „nicht ok“ liegen. Doch was, wenn genau dort eine Stärke von dir liegt, wenn du genauso RICHTIG bist? Zu diesem Aspekt findest du in meinem letzten Beitrag ballast-lösende, erleichternde Sichtweisen.

Schwächen
Frage dich, wo Eigenschaften, die du bei anderen bewunderst aber scheinbar selbst nicht hast, bei dir doch vorhanden sind. Ein Beispiel: ich bewundere kreative Fotografen und Künstler und authentische Bands. Ich bewundere ihre Kreativität und Freiheit. Früher habe ich mich sehr unwohl gefühlt, weil ich mich nicht als kreativen Menschen bezeichnet habe. Zeichnen war nie meine Stärke, Improvisation bei Musik auch nicht, für den Fotokurs habe ich mich gar nicht erst angemeldet. Heut weiss ich, ich bin kreativ auf eine andere Weise: ich male gerne Bilder mit Worten, verfüge über einen grossen inneren Bilder-Reichtum, koche ohne Rezept, liebe es Neues auszuprobieren und bin kreativ und Frei im Finden von Lösungen. So ist mein Leben kreativ und frei, ich brauche nicht „gut“ sein im Zeichnen.

Wo kann dein Leben hinführen, wieviel mehr deines wahren Potentials kannst du entfalten, wenn du Be-Wertest statt Ent-Wertest?

Wie kannst du anfangen?
Suche dir fürs erste eine Stärke, zu der du nicht stehst und eine vermeintliche Schwäche. Nimm beide unter die Lupe. Finde ihren Stellenwert heraus, erkenne ihn an. Erkenne dich an. Genau darin liegt der Schatz.
Interessant ist es, dir auch Feedback von Freunden, Familie oder engeren Kollegen einzuholen. Es kann gut sein, dass du in manchen Punkten erstaunt bist, wie anders die Aussenwahrnehmung im Vergleich zu deiner Eigenwahrnehmung ist.

Welches sind deine Erfahrungen?
Wo hast du dein Potential bereits erweitert, wo darf es noch wachsen? Berichte mir von deinen Erfahrungen unten im Kommentar!

 

Möchtest du mehr von meinen Beitragen für dein Leben nutzen und keinen Beitrag mehr verpassen?

Dann trage dich hier ein:

Kennst du Situationen oder Fragen, in denen du dich falsch, irgendwie nicht normal oder fehl am Platz fühlst?

Zwei zentrale Fragen aus meiner Kindheit und frühen Jugend mit langer Nachwirkung waren für mich: „ Was wolltest du denn als kleines Kind werden?“ oder „Was war es, was du als liebstes als Kind getan hast?“ Aus diesen Fragen hätte ich ableiten sollen, was mir auch beruflich gefallen könnte. Doch ich fand…nichts, also war wohl etwas nicht ganz richtig bei mir.

Kind, was willst du denn mal werden?
Keine Idee, was ich beruflich gerne machen würde. Einzig der Satz „Mama, meinen Beruf muss man glaub erst erfinden“ war mir in Bezug auf die Berufsfrage in Erinnerung. Was war los mit mir, was war falsch mit mir? Warum passte ich nicht ins System? Ich habe mich sehr lange falsch gefühlt: Falsch, weil ich keinen Plan hatte. Falsch, weil ich mich am falschen Platz fühlte und den „richtigen“ nicht benennen konnte. Während andere Praktika machten, ihre Traum-Lehre oder Traum-Studium begannen oder erst einmal eine Reise unternahmen.

Was hast du denn als Kind gern gemacht?
Auch diese Frage war mir so unangenehm, eine Qual, weil ich keine Antwort zu haben schien. Gemacht? Ich war kein Zeichner, kein super-Musiker, keine ausdauernde Leseratte. Ich war gerne draussen, an meinem Platz unter den Birken, hinten bei der Esche, bei der Buche am Bach. Ich lief gerne drauf los zu Orten, wo ich mich wohl fühlte. Und ich war gerne bei unseren Tieren. Das tat ich gerne und doch war es nicht die Art des Tuns, nach der ich dachte, gefragt zu werden. Ich fühlte mich falsch, weil ich kein Hobby zu haben schien, während alle Kinder voll in ihrem von mir unter anerkanntes Hobby laufendem Hobby aufzugehen schienen.
Die Liste meines Mich-Falsch-Fühlens liesse sich sehr lange fortsetzen, braucht es aber nicht. Denn:

Die Quintessenz lag immer in einer unbewussten Orientierung im Aussen. In einem in ein System passen wollen, sich zugehörig und richtig fühlen wollen: Was glaube ich erwartet die Gesellschaft, dass man sein muss? Was glaube ich, dass sie unter „Tun“ versteht? Was glaube ich muss ich können oder sein, um mit xy befreundet zu sein, in dessen Gruppe mit dabei zu sein?

Mir war lange nicht bewusst, dass ich meine Antwort auf die Frage „Was hast du denn als Kind gern gemacht?“ bereits lange hatte. Der einzige fehlende Schritt war die Anerkennung meiner Antwort: „Für mich, mein Leben ist es wichtig in und mit der Natur zu sein. Punkt.“

Mit dem Anerkennen dieser Antwort landete ich genau in meinem Zentrum. Durch die Anerkennung wurde ich stark, denn ich war ja plötzlich richtig.

Wenn du plötzlich richtig bist: wieviel Ballast fällt in dem Moment des Erkennens ab von dir? Du kannst dich zu deiner wahren Grösse aufrichten. Du kannst nach Aussen zeigen, was & wie du bist, denn du bist ja richtig! Genau du bist ein Beitrag für die Vielfalt in der Welt! Es geht nicht darum normal zu sein. Es geht darum, du zu sein.

Spürst du die Energie die hier drin steckt, wenn du dich als Richtig empfindest?

Es geht nicht darum normal zu sein. Es geht darum, du zu sein.

Die „Ich-bin-falsch-Programme“ aus der Kindheit sind oft nicht mit einem mal abgestellt. Sie verlieren aber zunehmend an Einfluss auf uns, wenn wir sie immer öfters erkennen und sie somit Schritt für Schritt verabschieden können.

Wenn du dir genau hierbei Unterstützung wünscht: Ich bin da für dich als Wegbegleiterin, Coach, Mutivatorin. Ich weiss, wieviel Kraft, Freude und Erleichterung auch für dich möglich ist. Ich helfe dir, deine alten Programme zu erkennen und abzulösen. Nimm mit mir Kontakt auf: über das Kontaktformular oder noch einfacher, indem du dir deinen Wunschtermin für ein kostenfreies Kennenlern-Gespräch reservierst.

Du bist du, beginne dich zu leben!

Wie vielen Menschen begegnest du täglich? Wie vielen Menschen begegnest du dabei eher oberflächlich? Wie vielen begegnest du tiefer, so dass wirklich eine Begegnung stattfindet? Dass es eine Bereicherung ist für euer beider Tag?

Einer der ersten Menschen, denen du am Tag begegnest bist du. Wie läuft dein Tag an? Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du dich? Oder siehst du eine Person, die die Zähne putzt, sich die Haare kämmt, während du in Gedanken schon bei den nächsten Schritten des Tages bist?

Welchen Unterschied würde auch nur eine Sekunde machen, in der du dich anlächelst und dich und den Tag begrüsst?

Wen siehst du als nächstes, deine Kinder, deinen Partner? Was ist da morgens – eine wirkliche Begegnung oder eine Routine-Umarmung, schnell Brote schmieren, noch schnell den Tag besprechen…?

Welchen Unterschied würde es machen, in den Sekunden, in denen du deinen Partner oder deine Kinder umarmst, diese Umarmung wirklich zu spüren? Dein Gegenüber die Umarmung wirklich spüren zu lassen?

Wo geht es weiter, im Büro? Du triffst einige Kollegen, sagst „Hallo“. Siehst du die Person wirklich?

Welchen Unterschied würde es machen, für den kleinen Augenblick der Begrüssung, dein Gegenüber wirklich anzusehen und von Wesen zu Wesen „Hallo“ zu sagen?

Wie oft bedankst du dich am Tag wie automatisch für Dienste: ein Kollege macht etwas fertig, so dass du weiter arbeiten kannst. In der Kantine bedankst du dich für das Essen. Nach Besprechungen bedankst du dich bei den Kollegen. In der Bäckerei bedankst du dich….

Welchen Unterschied würde es machen, sich nicht nur AUTOMATISCH und für das WAS zu bedanken, sondern auch dafür, DASS dir die jeweilige Person einen Dienst erweist? Und wenn du diesen speziellen Dank einfach auch nur mitschwingen lässt in deinen Worten.

Wie toll ist es z.B., dass wir uns am Sonntag frische Semmeln beim Bäcker gönnen können, um ein tolles Frühstück zu haben. Wie toll ist es, dass hierfür / für dich extra jemand aufsteht? Du könntest sagen, „ist halt sein Job“. Ja ist es. Ausserdem ist es aber eine Person, die den Job macht. Die dir mit ihrem Dienst einen Service erweist.

Welchen Unterschied macht es anders herum für DICH:

  • wenn du von anderen auf der „Hallo, ich habe dich gesehen“ – Ebene begrüsst wirst?
  • wenn du von anderen eine Umarmung erhältst, die zwar kurz aber dafür ehrlich und nährend ist statt routinemässig und flach?
  • wenn dein Gegenüber auch dich wertschätzt, nicht nur was du tust?

Welchen Unterschied bedeutet das für unser Leben, für unser Miteinander, für unsere Welt?
Wir würden uns auch im hektischen Alltag mehr von Mensch zu Mensch begegnen. Wir würden neben der Tun-Ebene mehr Wertschätzung auch auf unserer SEINS-Ebene erfahren. Wir würden uns mehr gesehen und genährter fühlen.

All diese „anderen“ Begegnungen sind möglich – auch im Alltag. Sie brauchen nicht mehr Zeit, nur einen kleine Verschiebung in der Wahrnehmungsebene.

Meine Einladung an dich:


  • Teste diese Möglichkeiten eine Woche lang.
  • Erinnere dich 3x am Tag daran, erlebe und erschaffe 3 Begegnungen.
  • Am Schluss der Woche schaust du zurück: Kannst du einen Unterschied ausmachen? Welchen? Lohnt es sich, „dran“ zu bleiben?

Erzähle mir von deinen Erlebnissen über das Kommentar-Feld!

Heute Vormittag baute sich ein Gefühl in mir auf. Eine diffuse Mischung aus ?? – ich wusste es nicht. Ich gab ihm den Namen Unzufriedenheit. Ein bisschen Wut hier und ein wenig Traurigkeit da. Für den Moment kam ich da nicht weiter und verabschieden liess sich das Gefühl auch nicht.

Früher wäre daraus oftmals sicher kein spassiger Tag mehr geworden.
Vielmehr hätte sich solch eine Situation schon einmal zu einem als verloren empfundenen Tag entwickelt: Ich hätte immer weitere Themen gefunden, die diese Unzufriedenheit genährt hätten. Es wäre eine Menge „dicker Luft“ im Raum gehangen. Nicht spassig für mich, meinen Partner oder andere Mitmenschen.

Es geht auch anders:
Heute stieg ich nicht darauf ein. Stattdessen ging ich nachmittags noch auf einen Berg. Es war wundervoll, weil fast niemand unterwegs war (was ich sehr liebe). Das alleine war schon ein Geschenk. Es gesellte sich ein weiteres Geschenk in Form einer Frage dazu. Diese war in meinem Kopf, als ich fast ganz oben war. Sie lautet:

„Wieviel Raum für Frieden kannst du sein?“

Diese Frage war verbunden mit dem Gedanken „und zwar einfach durch eine andere Wahl, ein anderes Verhalten“.

Ich möchte auch dich fragen:

  • Wieviel Raum für Frieden kannst du sein, in den Du dich hinein entspannen kannst?
  • Wieviel Raum für Frieden kannst du sein, in den sich auch deine Mitmenschen hinein entspannen können?
  • Und wieviel mehr Frieden bringt das in die Welt?

Du bist ein Mit-Schöpfer der Welt
Ersetze das Wort Frieden gerne durch andere Wörter wie Abenteuer, Gemeinschaft, Kreativität, etc. Alleine durch deine Wahl, den Tag so zu gestalten, erschaffst du einen anderen Raum. Ist es nicht genial, dass wir mit entscheiden können, wie sehr der Tag friedlicher, abenteuerlicher, gemeinschaftlicher, kreativer, ….. wird oder wie sehr er sich im schlimmsten Fall als ein Tag für die Tonne anfühlt?

 

…übrigens: in dem freien Raum, der sich nicht mit meiner Unzufriedenheit beschäftigte, hat sich mein Gefühl von heute Vormittag mittlerweile wie von selbst gewandelt. Die Wut ist verschwunden, für die Traurigkeit habe ich Klarheit. I like that.

In mir schlummern einige alte Themen. Verletzungen. Ich kann nicht sagen, welche genaue Ursache sie haben. Es ist auch nicht wichtig.

Manche Verletzungen melden sich seit meiner Jugend, manche bereits seit der mittleren Kindheit. Ich konnte sie früher nie fassen, der Verstand konnte sie nicht greifen. Ich wollte sie nicht. Sie blieben.

Irgendwann verstand ich, dass ich sie nicht einfach abschütteln kann. Ich bemerkte, wie es sich immer wieder aufstaute und dann wieder verebbte, aber nie wirklich verschwand. Ich begann, mich ihnen zuzuwenden. Nicht mit dem Verstand, sondern der Erlaubnis zu fühlen.

Heute kam eine neue dieser Wellen, sie hatte sich bereits angekündigt. Mein Verstand zeterte, er habe jetzt keine Zeit, sich das anzuschauen. Jedoch: ich habe anders entschieden und zwar verletzlich zu sein und das, was da sein will, zu fühlen. Es kamen Tränen, ich wollte schreien. Das tat ich dann auch und fuhr in den Wald.

Es zeigten sich Empfindungen, nicht gestillte Bedürfnisse. Ich kenne nun das Thema in einer anderen Schicht. Es stellte sich wie schon häufig die Frage: „Wie soll ich das im Nachhinein flicken?“. In diesem Moment geht es aber erst einmal nicht ums Tun. Es geht darum, die Empfindungen da sein zu lassen und anzunehmen. Das wurden sie ja lange genug nicht. Es geht auch nicht darum, in diesen Gefühlen zu versumpfen. Es ist viel mehr wie ein Prozess, wie ein Durchfühlen, damit etwas gesehen werden kann. Diese Empfindungen möchten einfach anerkannt sein.

Manche dieser Themen sind dann wie bereinigt. Bei anderen merke ich, dass es noch etwas braucht. Durchs Anschauen habe ich hierfür schon einen Hinweis bekommen, wo ich anknüpfen kann. Entweder mit Hilfe durch andere oder alleine.

Ich glaube nicht, dass wir mit allen alten Themen komplett aufräumen brauchen. Da reicht vielleicht ganz einfach aus pragmatischer Sicht die Zeit nicht aus. Manche Themen sind auch fast schon wie überlebt. Sie sind wie eine Hülle, die man einfach abstreifen kann durch die Frage „Stimmt das heute noch?“. Und wiederum bei anderen Themen bietet mir die Methode des Durchlebens einen guten Dienst. Gerade da wo ich merke, ich blockiere mich sonst weiter in meinem Leben.

Mit diesem Beitrag möchte ich dich einladen, dir deine wichtigen Themen anzuschauen, verletzlich zu sein. Ich möchte dich einladen, dich nicht vor dem Schmerz zu scheuen. Er ist „nur“ eine Energie. Sie will gesehen und integriert werden. Du wirst freier dadurch.

Wenn du ein Thema hast und dir Führung durch dieses Thema wünschst, begleite ich dich sehr gerne im Rahmen deines Coachings durch deinen Prozess. Kontaktiere mich einfach über das Kontakt-Formular.

Kennst du diesen Spruch, der wohl Wilhelm Busch zugeschrieben wird?

Dieser Spruch ist oft verbunden mit einem traurigen oder wehmütigen Seufzer. Man stellt sich dies und jenes vor, träumt von einem Ziel und dann kommt es anders. Man seufzt: „hach, es kommt halt eh immer anders, da kann man nichts machen.“ Man grenzt sich ab, von dem was sich einem zeigt und geht in Widerstand und Ablehnung.

Was ist aber, wenn du in Wirklichkeit geliefert bekommen hast, was du bestellt hast? Es sieht nur anders aus? Was, wenn du in Wahrheit vielleicht sogar etwas Besseres erhalten hast? Was wenn du das nicht erkennen kannst, weil es von deiner festen Vorstellung abweicht?

Was, wenn du dies anerkennen würdest? Nun, du würdest es dir nicht wieder weg wünschen oder zähneknirschend hinnehmen. Du könntest es stattdessen als Beitrag sehen. Und du könntest es als nächste Stufe verwenden, von der aus du weitergehen kannst. Merkst du, wie sich hier Chancen auftun anstelle der alten Widerstände?

Ich will dir ein Beispiel geben:
Kürzlich war ich auf einem 4-tägigen Seminar. Mit vielen neuen Werkzeugen im Koffer und positiver Energie kam ich nach Hause. Ich wollte gerne das Skript durchgehen und die neuen Werkzeuge mit voller Fahrt voraus anwenden. Stattdessen bekam ich eine Erkältung und mein Energielevel sank ins Unterirdische, ich war nur müde. Meine alte Reaktion hier war, mich zu ärgernd „ schon wieder eine Erkältung, na super!“ und auch mich zu pushen: „komm schon, geht schon, du wolltest doch diese Woche…“. Diese alte Reaktion hätte mich noch mehr Energie gekostet.

Zugegeben, ich hing zuerst in diesem alten Reaktionsmuster. Dann habe ich die Sichtweise gewechselt: Ich bin in die Anerkennung gegangen mit der Frage: „Kann es sein, dass diese Müdigkeit und Erkältung jetzt genau richtig ist? Dass die damit verbundene Pause, das einen-Gang-Zurückschalten genau den Raum bietet, in dem sich das neu Gelernte integrieren kann?“ Ich habe mir freie Tage umgeplant, um mehr Pause zu haben und habe nicht mehr gegen das Schlapp-Sein angekämpft. Damit habe ich mir den nötigen Raum gegeben und zudem die Energie des Dagegen-Ankämpfens gespart.

Kannst du den Unterschied zwischen der ersten und zweiten Reaktion erkennen? Die erste Reaktion macht eng, sie bremst. Die zweite Reaktion macht weit, sie ist einfach der nächste Schritt, von dem aus ich weitergehe. Kein Grund, diesen Schritt weghaben zu wollen oder schon weiter sein zu wollen.

Klingt das auch für dich wunderbar? Dann probiere diese Fragen einfach aus:

  • Kann es sein, dass das hier die Antwort auf meine Frage ist?
  • Kann ich anerkennen, dass das die Antwort ist?
  • Was ermöglicht diese Antwort?

Ich bin schon sehr gespannt, welche neue Freiheit dir die Fragen bieten. Wenn du magst, lass mich und die anderen Leser teilhaben an deinen Erfahrungen und schreibe einen Kommentar.