Was passiert, wenn du für dich das Wort „Erlaubnis“ sprichst?

Sprich es für dich aus und spüre dem Wort nach. Spüre in das Wort hinein.

Wie wirkt es für dich?

Macht sich ein Raum auf in dir? Raum etwas tun zu dürfen? Raum etwas sein zu dürfen? Raum, SEIN zu dürfen?

Du kannst dir jederzeit Erlaubnis schenken. Dir Erlabunis-Raum schenken.

Viel Erfüllung wünsche ich dir damit:)
Roswitha

Heute lag ich im Garten. Dort ist ein ganzer Teppich mit Ehrenpreis. Schön und weich. Ich habe mich gefragt, welche Bedeutung er  für mich hat. Dazu habe ich mich auf den Boden zu ihm gelegt, gefragt, beobachtet und wahrgenommen:

Ein Teppich voller zarter weiß-blauer Blüten. Zwei Antennen-Stempelchen lugen draus hervor.
Es geht ein zarter Wind, die Blüten bewegen sich sensibel sofort mit. 

Wenn man über diesen Teppich läuft, fallen zwar einige Blüten ab, aber die zarten Pflänzlein halten viel aus und schicken mit dem nächsten schönen Wetter wieder Blüten nach.

Ich habe ein paar Blüten und etwas Kraut in den Mund genommen. Der Raum darin wirkt klar, das Kraut hat mehr Struktur als erwartet.

Dann bin ich weggedöst – ein Teil der Antwort.

Vor Jahren lehrte mich ein Kurs, dass die Wurzeln ein starkes Geflecht bilden, die Vernetzung sehr stark ist – gleich dem Nervensystem.

Das sind die Ebenen und Facetten, die sich heute für mich zeigten.

So werde ich mir heute Abend noch einen Tee daraus machen und bin gespannt, wie das meinen Nerven gefällt.

Die feine Struktur und das feine Wesen des Ehrenpreis fände ich auch sehr gut aufgehoben in einer Blütenessenz oder einer Verreibung. Weil dazu heute die Zeit nicht mehr reicht, habe ich mich für eine Tinktur entschieden und angesetzt. Und bin schon neugierig darauf.

 

Welche Pflanzen in deinem Umfeld sprechen dich an? Worin unterstützen sie dich? 

Und selbst wenn du es dir nicht bewußt machen kannst, so wirken sie doch in deinem Feld. Verbinde dich einfach immer wieder mit ihnen, mach dir einen Tee, nimm ein Blatt in den Mund, ein Sträußlein in dein Zimmer. Mehr braucht es nicht.

 

Ich grüße dich,

Roswitha

Angenommen die Welt wäre ein menschlicher Körper: Wir Menschen wären die roten Blutkörperchen. Die Pflanzen unsere weissen Blutkörperchen, die unsere Gesundheit unterstützen. Die Tiere unsere Organe und Nerven. Die Steine unsere Knochen, die Erde unsere Muskeln. Die Bäume unsere Lunge.

Wäre dann ein rotes Blutkörperchen wichtiger als das andere? Wäre eines weniger wert? Was wäre, wenn all die roten Blutkörperchen, die sich weniger Wert fühlen aus dem Körper verschwinden? Was wäre, wenn die „wichtigeren“ roten Blutkörperchen die  weniger wichtigen aus der Blutbahn werfen? Hätte der Körper dann genügend Sauerstoff?

Wir alle sind gleich viel wert – auch DU.
Wir alle sind wichtig für die Welt – auch DU.

 

Was wäre, wenn sich eine Leukämie ausbreitet und die weißen Blutkörperchen nicht mehr vorhanden wären? Was wäre die Welt ohne Pflanzen?
Was wäre, wenn die verschiedenen Organe und Nerven nicht mehr vernetzt sind und arbeiten? Was geschieht mit dem Ökosystem, wenn die Tiere nicht da sind?

Achtest du auf dich und das Leben um dich und mit dir, nimmst du es wahr?
Was gibt es zu entdecken, was gilt es zu schützen?

 

Wir tragen verschiedene Ökosysteme in uns, unser Körper ist ein Ökosystem, unsere Welt, das Universum, die Universen.

Angenommen, das Universum wäre ein menschlicher Körper. Die Planeten wären die roten Blutkörperchen, die Sonne der Energieproduzent, die Sterne die weißen Blutkörperchen….;)

Spannend, oder? Viel Spass beim mal einfach nur mal so annehmen und erkennen was sich für dich ergibt.

Roswitha

Der Frühling ist schon länger zart und zögernd erwacht. Jetzt aber heißt es: volle Kraft hinaus.

Die geballte Energie in Knospen und Trieben geht jetzt in die Öffnung. Zeigt zarte Blüten, bunte Vielfalt, grüne Blätter. Fülle pur und überall. Gestern noch war ein Baum wie leer. Heute leuchtet er in zartem Grün. Welch Kraft da nach Aussen drückt.

Es geht so schnell. Ich komme kaum mit. Drum nehme ich mir zwischendurch immer wieder bewußt Zeit. Zeit zu schauen, schauen, schauen. Habe ich gerade hierhin geschaut, habe ich doch glatt daneben das Neue Leben noch nicht entdeckt.

Ich sitze, schaue, mache mich auf und lasse alles in mich herein. Nehme alles auf, die Veilchen, Schlüsselblumen. Die Ahornblüten, das Buchengrün. Die Hummeln, Bienen, Käfer. Die Wärme. Alles lasse ich in mich herein und alles bekommt in mir einen Platz. All das bunte, volle Leben um mich lass´ ich in mich.

Und mit dem satten Leben in mir starte auch ich.

 

Einen wunderschönen Frühling dir!

Roswitha

Freude – still und tief.
Freude – dich erfüllend und ausfüllend.
Freude – übersprudelnd, lachend.

Freude ist immer Verbindung.

Verbindung mit dir – deinem Wesen.
Verbindung mit dir – deiner Wahrnehmung, deinem Empfinden.
Verbindung mit dem Kind in dir.
Verbindung mit der Welt.

 

Wie nimmst du Freude wahr? Darfst du Freude sein und Freude leben?
Gibt es eine Art der Freude, die wie nicht erlaubt scheint, wo es eine Einschränkung gibt? Einschränkungen wie: “ Gehts dir zu gut?“, „Bist du übergeschnappt?“, „Jetzt sei mal nicht so kindisch.“ ? Erlaube dir deine Art der Freude!

Gibt es Freude, die du vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen kannst, weil die Dinge so selbstverständlich scheinen? Du nicht mehr wirklich in Kontakt kommst? Experimentiere im Alltag – was gibt es worüber du dich freuen kannst? Gib der Freude Raum.

Kennst du Freude, die nicht abhängig ist vom Tun sondern die aus deinem mit dir und der Welt Sein kommt?

Wie nimmst du Freude wahr? Lebst du Freude?

 

Freude ist immer Verbindung – mit deinem Strahlen, deiner Kraft!

En-joy!

Roswitha

Raum sein, um wahrzunehmen.

Raum sein, um zu empfinden – mit allen Sinnen und dem ganzen Wesen.

Raum sein und genießen, Raum zu sein. Raum sein und sich im Raum ausstrecken und wohlfühlen.

Raum sein und dem Entstehen zusehen und dann zu tun. Aus der Verbindung heraus, in der Verbindung.

 

 

 

In dir wohnt eine Kraft.

Deine Kraft, die dich führt und stärkt, immer mehr der Mensch zu sein als der du gemeint bist.

Spürst du eine Sehnsucht in dir anklopfen?

Wann wirst du ihr aufmachen?

Hinter der Sehnsucht steht deine Kraft. Sie schickt dir die Sehnsucht,
damit du aufwachst, die Türe aufmachst und dich auf deinen Weg machst.

Dein Weg in die Welt, dein Weg zu dir selbst – Mit deinem Strahlen, deiner Kraft!

 

Go for it:)

Roswitha

 

 

 

Steckst du gerade in einer Phase, die ziemlich anstrengend ist für dich? Wo das Grau zuzunehmen scheint und die Farben verblassen?

Dann besinne dich immer wieder auf dich:

Du hast einen stabilen Kern, eine klare Säule in dir: stabil, solide und gleichzeitig flexibel. Wie der Stängel des Mohns. Der bezweifelt seine Stabilität nicht, er weiss dass er steht, dass er vom Wind bewegt wird. Auf seinem Stängel trägt er eine wunderschöne Blüte. Zart und intensiv in der Farbe. Die Farbe ist da, egal wie grau der Tag gerade sein mag. So wie deine Lebendigkeit.

Jetzt stell dir eine ganze Mohnwiese vor. Wieviele Blüten da leuchten. Und was siehst du: das dunkle Grau des Tages? Oder kannst du sehen, dass da viel Farbe da ist, die noch leuchtender wird, wenn der Himmel wieder blau ist?

Du kannst die Perspektiven wählen:
Du kannst dich auf das Grau fokussieren und wie verloren gehen.
Oder du kannst von oben auf die Wiese schauen und dich überzeugen, dass die Farben da sind. Und du kannst dich auf dich besinnen, dich mit dir verbinden und mit deiner Lebendigkeit stabil und flexibel durch das Grau gehen bis die Sonne wieder scheint. Und nebenbei das Leuchten um dich herum wahrnehmen, das auch im Grau vorhanden ist. Verbunden sein, dich ausrichten, nach Vorne schauen.

Ja, und vielleicht zerzaust und zerstört der Wind auch ein paar Blüten aber von unten treiben neue Blüten nach oben, ganz natürlich zuversichtlich vom Stängel nach oben geschoben und getragen.

Lass dich nicht beirren, von alten Mustern, die dich immer wieder im Grau versinken lassen. Bleibe bei dir, verbinde dich immer wieder mit dir, gib neuen Möglichkeiten eine Chance und nimm war, was da in deinem Leben bereits jetzt schon farbig strahlt und schön ist.

 

Alles Liebe,
Roswitha

 

Foto ©  Vera Kuttelvaserova /fotolia

Wir Lebewesen sind Unikate. Jeder von uns hat seinen ureigenen Fingerabdruck, Körper, sein eigenes Wesen.

Und doch zwängen wir Menschen uns so oft in Formen und Schemata, Abläufe, wie „man etwas macht“ und vergessen darüber unseren ganz eigenen Ausdruck.

Wir machen mathematisch Ableitungen, berechnen Integrale. Weißt du noch wozu, hat es Spass gemacht? Wenn du eine Formel aber selber entwickeln könntest und sie dir damit bei der Verwirklichung einer Idee helfen könnte, wieviel lieber würdest du rechnen?

Du kannst eine Bewerbung nach Schema F schreiben ganz faktisch und neutral mit deinen Fähigkeiten, Erfahrungen. Wenn du dich nicht hinein bringst, wirst du nicht wirklich greifbar sein, wird die Bewerbung nicht lebendig sein.

Du kannst einen Kuchen backen nach immer dem gleichen Rezept, alles genau abwiegen, mischen und backen und verzieren wie es auf dem Rezeptbild ist. Oder du kannst ein wenig ausprobieren, nach deinem Geschmack verzieren, vielleicht eine andere Zutat mit hineinbringen.

Du kannst deine Kinder, Freunde, Familienmitglieder, Kollegen „korrigieren“, weil sie Dinge nicht so tun, wie du sie gelernt hast oder sie für „richtig“ hältst. Oder du kannst jeden selber auf seine Weise zum Ziel kommen lassen und statt der „Korrekturen“ Einladungen geben, die dein Gegenüber freiwillig ausprobieren kann. Oder du kannst einfach staunen, was bei den anderen herauskommt, weil sie einfach ganz andere Bilder in ihrem Kopf haben und in die Welt bringen (hast du schon mal mit einem Kind gemalt?:))

Welche Freiheit gibt es dir und den anderen, die Dinge auf seine / ihre Weise zu tun?

Wieviel mehr Lebendigkeit wird spürbar?
Wieviel bunter ist die Welt dadurch?
Wieviel neue Möglichkeiten und Lösungswege zeigen wir uns dadurch gegenseitig?
Wieviel mehr fühlen wir uns mit unserer Einzigartigkeit wertgeschätzt, wenn wir uns das Gefühl geben und das Gefühl bekommen, es ist ok, wie wir sind und die Dinge tun?

 

Es ist ein Ausprobieren, auch ein Beobachten von Konditionierungen und ein Erlauben.

Viel Freude – do it your way!

Roswitha

Wir Menschen haben ein wunderbares Instrument: unseren Verstand. Nur haben wir manchmal vergessen, dass der Verstand eben ein Instrument ist -ein wertvolles- aber nicht das gesamte Orchester.

Unser Tag und unsere Gesellschaft ist oft ausgefüllt von Gedanken, von Tun, Effizienz. So laut hören wir unser Verstandes Instrument.

Was, wenn es aber noch andere Instrumente gibt? Instrumente, deren Klang wir fast gar nicht mehr wahrnehmen können. Instrumente, die wir gar nicht benennen können, weil unser Fokus in unserem Leben so stark auf dem Verstand liegt? Instrumente, deren Klang genauso unseren Raum, unsere Welt durchwebt?

Musik, Kunst kann diesen Klang transportieren. Ich gehe gern in die Natur und werde still. Gebe dem Raum, was da um mich ist: dem Wind, den kleinen Singvögeln, dem Boden, dem Wasser…. Und dem, was da noch Feineres die Welt durchwebt. Ich spitze meine Ohren, mache mich weit und verbinde mich mit dem was da ist. Auch wenn ich immer noch nicht alle Instrumente hören kann, so verfeinere ich doch meine Sinne und geniesse das Zusammenspiel, das ich bereits hören kann. Ich fühle mich verbunden, warm, satt, klar.

Wieviel mehr ist die Welt als der Verstand?

Wenn wir diese bunten Facetten immer besser wahrnehmen und vernetzen können, wieviel genährter könnten wir, unsere Welt, unser Planet sein? Wieviel mehr könnte uns unser Verstand dann nutzen für eine nachhaltigere Ökonomie, Ökologie und Miteinander? Wieviel mehr Frieden, Fülle und Freude könnten wir in uns und nach Außen tragen?

Lass es nicht beim „könnte“ bleiben – gib dem Sein immer wieder Raum, geniesse und lass es in dein Denken und Tun hinein wirken.

 

Alles Liebe,
Roswitha

Nimm deine Gedanken wahr. Sprechen sie von Hätte, Wenn, Sollte oder Müsste?

Lausche deiner Seele. Was flüstert sie dir? Sie spricht deine Wahrheit.

Gehst du mit deiner Seele oder deinen Gedanken?

Hätte, wenn, sollte oder müsste spricht oft von Vergangenem, von alten Mustern. Lass´sie mehr und mehr hinter dir.

Vielmehr verbinde dich mit dir.  Geh´mit deiner Seele und nimm das aus den Gedanken, was deinen Weg stützt.

 

Alles Liebe dir.
Roswitha

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Meditation: in Stille, mit Mantren, Gehmeditation, Malen, Musik….

In allen Weisen kannst du in Ruhe und eine Verbindung kommen.

Du kannst auch rausgehen in die Natur:

Zieh dich gemütlich an, so dass du es gut draussen aushalten kannst auch wenn du vielleicht eine Weile einfach wo sitzen oder liegen magst. Vielleicht magst du dir auch einen Tee mitnehmen oder eine kleine Decke – etwas was dir gut tut. Lass die Dinge zu Hause, die dich ablenken oder schalte z.b. dein Handy aus. In der Regel laufen diese Dinge nicht weg und stehen dir nach deinem Ausflug tatsächlich wieder zur Verfügung;).

Such dir einen schönen Platz, vielleicht einen Wald, einen Bachlauf, eine weite Lichtung. Und bevor du losläufst atme ein paar mal bewusst die frische Luft tief ein und hol dich mit deinen Gedanken ins Hier und Jetzt. Wie fühlst du dich: zerstreut, müde, traurig, frisch, erholt, neugierig?Und dann mach alle Sinne auf: was hörst du, was riechst du, was siehst du? Was fühlst du?

Wo zieht es dich hin? Magst du unter einen Baum legen und etwas ausruhen? Magst du abseits des Weges – mit Bedacht- neugierig die Gegend erforschen? Magst du den Boden noch besser spüren und barfuss gehen? Magst du die Hände oder Füsse ins Wasser halten und spüren wie kühl es ist? Magst du dich auf den Waldboden setzen und die filigrane Struktur des Mooses bestaunen? Magst du dich auf einer Lichtung ausstrecken und den Wolken zuschauen? Magst du eine Tannen-Nadel brechen und den wunderbaren Duft riechen? Gibt es Fische in deinem Bach, Vögel oben in den Bäumen, ein Eichhörnchen, Insekten? Welche Farben sind da?

Nimm dir Zeit. Zeit wahrzunehmen, Zeit, die Eindrücke wirken zu lassen. Zeit für dich. Du kannst die Augen für eine Weile schließen.Wenn deine Gedanken abschweifen, komm wieder zu dir zurück.

Kannst du spüren, wie du verbunden bist mit der Natur um dich? Kannst du spüren, wie du verbundener mit dir bist? Vielleicht spürst du jetzt mehr Ruhe und Entspannung. Vielleicht bist du erfrischter, unternehmenslustig, fühlst dich lebendig? 

Satt? Dann nimm diese Sattheit mit in deinen restlichen Tag und lass sie wirken in dir und der Welt. Und sei sicher: deine Anwesenheit wirkt auch auf die Natur.

Viel Freude,
Roswitha

 

P.S. teile gern deine Erlebnisse über deinen Kommentar.

Stürmisch ist es heute. Kraftvoll.

Nach einer Schwimmrunde heute morgen ist mein Körper sehr zufrieden, in seiner Kraft und ausgeglichen. Und mit meinem Körper bin auch ich in meiner Kraft und ausgeglichen. Wieder daheim, habe ich es mir gemütlich gemacht. Habe mich ganz in Stille hingesetzt. Dem nahen Wald gelauscht. Und dabei breitete sich in mir zum zweiten mal heute der Geruch von Fichtenharz aus.

Gestern noch holte ich mir einige Fichtenzweige und einen Weißtannenzweig. Mit Laub bedeckte ich meine Rosmarin, Thymian und Lavendel im Garten, die frischen Nadel-Zweige legte ich oben drauf. Auch da war der Geruch der Fichten und Tannenzweige wunderbar. Es war schön gestern im Garten, luftig windig und gleichzeitig sehr erdig – einfach da. 

Auf einem Spaziergang vor zwei Jahren kam ich an einer gefällten Fichte vorbei. An ihr war goldfarbenes Harz, ganz rein. Von diesem Harz habe ich mir damals etwas mit nach Hause genommen zum Räuchern. Heute habe ich neben Beifuss und anderen Kräutern etwas von diesem Harz auf eine Räucherkohle gelegt. Ein wunderbarer Geruch. Kräftig und in sich klar. Wie die Windkraft heute draussen, die auch durch die Fichten und Tannen fegt.

Es ist ein kräftiger Tag heute und gleichzeitig auch ein in sich ruhender Tag.

Auch gestern war der Wind schon sehr stark. Kalt war es. Ich hatte noch zu tun mit Zaun ablegen, Wiesenrand am Wald ausmähen und meinen Garten für den kommenden Winter zu versorgen. Und gleichzeitig war es wunderbar draussen, zu schade um ins Haus zu gehen. So habe ich mich unter eine Eibe, neben einer Haselnuss gelegt. Vollkommen geschützt vor dem Wind auf trockenem Boden. Die Eibe mag ich sehr. Ich verbinde sie mit etwas sehr Altem. Als ich unter ihr lag, geschützt vor dem starken Wind, dachte ich mir, so ist das wohl auch mit meinen Ahnen. Sie stehen stark hinter mir. 

Beim Räuchern war auch dieses Gefühl wieder da. Eine Stärke hinter mir, um mich herum und in mir.

Ich habe noch gut gelüftet im Zimmer. Der Geruch, die Kraft, Zentriertheit und Verbundenheit bleiben.

Ich wünsche dir einen schönen Tag und Verbundenheit mit dir & der Welt.

Für alle, denen es fehlt, den Boden zu spüren,
berühre ich mit meinen Händen und Füssen die Erde.

Für alle, denen es fehlt, die Wärme und Strahlen der Sonne auf der Haut zu fühlen,
fühle ich die Sonne.

Für alle, denen es fehlt, den Wasserfall und Wind zu hören,
lausche ich der Natur.

Für alle, denen es fehlt, klare Luft zu riechen,
atme ich tief ein.

 

Durch mein Wahrnehmen spüre ich die Welt & spüre ich mich. Und die Welt spürt sich und mich. Ich komme wieder in Kontakt mit mir, tanke auf. Bin satt in mir und zugleich im Austausch mit dem, was um mich ist. Tief und still, lebendig und fröhlich.

 

Wird es auch für dich Zeit, wieder die Erde zu spüren, die Sonne zu fühlen, zu atmen, dich zu spüren? Na dann auf mit dir & viel Freude dabei!

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Engelwurz gilt als starke Schutzpflanze und Helferin in Zeiten der Wandlung, in denen wir Mut und Vertrauen gut gebrauchen können. Grosszügig bietet sie sich uns mit ihrem ganzen Wesen an.

Die Engelwurz steht stark und aufrecht. Intensiv schmeckt ihre Wurzel. Schnörkellos, glatt, klar und stabil ist ihr Stil. Sanft, grosszügig, weich, einen zarten Duft verströmend, sind ihre Blüten. Eine ganze Schar von Insekten lässt sie gerne auf sich weiden. Ihre Samen sind zahlreich.

Wenn du dir etwas Zeit nimmst, sie betrachtest, wahrnimmst und dich mit ihr verbindest, kannst du schon einiges von ihrer Bedeutung und Wirkung für dich erfahren.

Mich begleitet die Engelwurz schon sehr lange in Form einer Wurzeltinktur und getrockneter Samen, die ich von ihrer grossen Schwester, der Erzengelwurz oft verräuchere.

Die verräucherten Samen geben der Luft eine würzige Note. Betrete ich einen Raum, den ich mit Engelwurz geräuchert habe, fühle ich mich immer willkommen, geschützt und durch die Würzigkeit des Geruchs belebt und „da“.
Wenn es nach einer ersten reinigenden Räucherung um Wandlung geht, ist sie eine starke Helferin in meiner Räuchermischung.

Gerade erfreue ich ich mich an ihren Blüten, die als Strauss auf meinem Schreibtisch stehen. Sie stammen von einer Wald-Engelwurz meines gestrigen Spaziergangs. Immer wieder sah ich diese Pflanze gestern auf meinem Weg. Ihre Blütenköpfe schienen so fein, licht und sanft. In mir breitete sich eine grosse Freude aus. Verbunden mit einem tiefen und weiten Frieden. Das Sanfte und Lichte verschönert heute meinen Raum und wirkt in ihm.

Könnte die Engelwurz auch eine Weg-Begleiterin für dich sein, eine Quelle des Mutes, Vertrauens, der Freude oder schlicht, einfach schön anzusehen? Finde es heraus. Suche sie auf und schaue, rieche, erfasse sie mit deinen Händen, fühle, ob sie etwas in dir anspricht. Und wenn du magst und sie auch;),  dann geh´mit ihr ein Weilchen.

Vielleicht ist sie auch deine Kraft-Pflanze in deinem Natur-Ritual?

Eine Bitte an dich, wenn du die Engelwurz noch nicht kennst: Sei achtsam, dass du sie eindeutig erkennst und nicht mit anderen Pflanzen, z.B. dem Riesen-Bärenklau oder giftigen Schierlingsarten verwechselst.

 

Alles Liebe für dich,

Roswitha